Vier Notaufnahmen bei halbjährlicher NL-DE-Katastrophenübung

Nicht weniger als vier Krankenhäuser – St. Marien-Krankenhaus Ahaus, St. Agnes-Hospital Bocholt, St. Marien-Hospital Borken (alle Teil des Klinikum Westmünsterland) und Streekziekenhuis Koningin Beatrix – nahmen diesmal an der turnusmäßigen halbjährlichen grenzüberschreitenden Katastrophenübung teil, die am 5. November in der Feuerwehr- & Rettungsdienstakademie der Stadt Bocholt stattfand.

„Die Krankenhausfachkräfte waren sehr engagiert und sofort im ‚Übungsmodus‘“, berichtet Mitorganisator Robin Schär, Referent für Krisenmanagement bei Acute Zorg Euregio.

Während sich das deutsche Modell für medizinische Hilfe bei Katastrophen in erster Linie auf die Erstversorgung der Opfer vor Ort konzentriert, geht es beim niederländischen Modell darum, die Opfer so schnell wie möglich ins Krankenhaus zu transportieren. „Deshalb sind Übungen zum gegenseitigen Kennenlernen der Abläufe und der handelnden Akteure sehr wichtig”, so Mitorganisator Florian Laubrock (Kreis Borken).

Acute Zorg Euregio