Der erste Kurs zur Implementierung des GGD Maßnahmenkatalogs im Katastrophenfall (GROP) in der Euregio wurde durchgeführt!

GROP-Twente-groot.bmpIn enger Zusammenarbeit mit dem RIVM, IPSOR und dem GGD Twente hat die GHOR-Akademie (niederländischer Rettungsdienst für Großschadensereignisse) einen dreitägigen Kurs zur Implementierung des GGD-Maßnahmenkatalogs im Katastrophenfall (GROP) entwickelt. Zu den ersten Schulungsteilnehmern im Frühjahr diesen Jahres zählten die Mitarbeiter des GGD Twente. Der Schwerpunkt des Kurses lag darauf, die Position und Aufgaben des GGD während einer außergewöhnlichen Krisensituation offenzulegen. Die GGD-Mitarbeiter, die im Krisenfall für den sozialpsychiatrischen Dienst, die Bekämpfung von Infektionskrankheiten, Umweltmedizin und Gesundheitsuntersuchungen verantwortlich sind, wurden sowohl praktisch (mit Hilfe von Übungen) als auch theoretisch geschult. Parallel zum Kurs arbeiteten sie gemeinsam an der weiteren Gestaltung und Verbesserung des GROP.

Sylvia Stronkhorst, Ausbildungskoordinatorin des GROP, das GGD der Region Twente sowie Wim van der Loos, Senior Manager des GHOR Twente (lokaler Rettungsdienst für Großschadensereignisse), sind mit dem Ergebnis der Schulung zufrieden: „Durch dieses Training waren wir in der Lage, den GROP erfolgreich in unser Unternehmen zu implementieren. Der dreitägige Kurs der GHOR-Akademie (niederländischer Rettungsdienst für Großschadensereignisse) hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die wichtigsten GROP-Personen für dieses Thema sensibilisiert werden. Diese Personen sind nun über die Rolle des GGD sowie ihre eigene Aufgabe im Katastrophenfall informiert. Der entwickelte GROP unserer GGD-Regionen wurde aufgrund der Erkenntnisse der Schulung angepasst und stellt damit das Dokument schlechthin für alle GROP-Mitarbeiter dar."                                                              Mit der finanziellen Unterstützung des OTO-Fördertopfs gelang es der GGD-Region Twente, die Erkenntnisse der Schulung so umzusetzen, dass der GROP in ihrer Organisation implementiert werden konnte. Die Ergebnisse wurden der „Acute Zorg Euregio“ in einem fundierten und ausführlichen Bericht mitgeteilt. Dieser Bericht und die Verwendung der Fördermittel sind ein Paradebeispiel dafür, wie die Gelder des OTO-Fördertopfs ausgegeben werden sollten.

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