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Die Plattform
Es wurde zudem eine Dachbeheizung installiert, so dass Landungen auf dem Krankenhausdach auch bei strengem Frost möglich sind. Der Entwurf der Plattform wurde gemeinsam mit der Division Luftfahrt der niederländischen ‚Inspectie Verkeer und Waterstaat‘, ANWB Medical Air Assistance, Schreiner Aviation, ADAC, der ‚Dutch Helicopter Association‘ und dem Rettungsdienst Kreis Steinfurt geplant. Alle zu erwartenden zukünftigen Entwicklungen wurden in dem Plan berücksichtigt. Die Fläche von 22 x 22 Meter sowie zusätzlichen Brandschutzmaßnahmen ermöglichen, dass hier auch größere Hubschrauber landen können. Da die Plattform und die Kamine des Krankenhauses mit einer speziellen Beleuchtungsanlage ausgestattet wurden, können in Enschede womöglich zukünftig auch nachts Rettungshubschrauber landen. Die Plattform wird zudem geheizt, so dass sie auch bei Frost benutzt werden kann. Die Plattform wird vor allem von dem deutschen Rettungshubschrauber, der in Rheine stationiert ist, angeflogen. Rheine liegt lediglich 10 Flugminuten von Enschede entfernt. Die deutschen Piloten übernehmen einen Großteil der Rettungseinsätze für die Region Twente und sind mit den Landungsmöglichkeiten sehr zufrieden. Außer der Rettungshubschrauber, die schwer verletzte Traumapatienten einfliegen, landen auf dem Dach des Thoraxzentrums auch Hubschrauber mit Organspenden für Transplantationen und mit Frühchen (Babies) an Bord. Die Plattform wurde direkt über den Operationssälen des Thoraxzentrums (Herzzentrum) errichtet. Hierdurch können Patienten mit dem Lift nur eine Etage tiefer direkt in den Operationssaal transportiert werden. |
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