Einfluss der orthopädischen und chirurgischen Behandlung von Patienten mit einer akuten Hüftfraktur auf die Dauer des Krankenhausaufenthaltes, Komplikationen und Krankenhausmortalität

Untersucht von: Y. (Yvonne) Roelofsen (Studentin Master Health Sciences, Universität Twente);

Betreuer: Dr. C.J.M. (Carine) Doggen, Universität Twente, Dr. A.J.S. (Auke) Renard und Drs. B.P. (Paul) Bertelink, Krankenhaus „Medisch Spectrum Twente“

Inhalt: Die Rettungshilfe wird zunehmend dazu aufgefordert, Einblick in die geleisteten Versorgungsmaßnahmen zu gewähren, um Aussagen über die Qualität treffen zu können. Aus diesem Grund wurden Leistungsindikatoren entwickelt. So wurde auch ein Leistungsindikator für die Behandlung einer Hüftfraktur festgelegt. Es hat den Anschein, dass die orthopädische und chirurgische Behandlung in Hinblick auf diesen Indikator voneinander abweichen. Es ist bislang nicht bekannt, welchen Einfluss dies auf die Dauer des Krankenhausaufenthalts, auf eventuell auftretende Komplikationen und auf die Mortalität von Patienten, die im Krankenhaus „Medisch Spectrum Twente (MST)“ mit einer Hüftfraktur aufgenommen werden, hat.

In diese retrospektive Follow-Up Studie wurden alle Patienten mit einer Hüftfraktur mit einbezogen. Abhängig davon, von wie vielen Patienten anhand des Traumaregisters Daten erfasst wurden, werden Daten aus den Jahren 2008 und 2009 mit Hilfe der Patientendossiers zusammengetragen. Es werden Daten herangezogen, die die Charakteristiken der Patienten beschreiben (Alter, Geschlecht, Grad der Folgeerkrankungen, Aufnahme und Gang des Patienten durch das Krankenhaus, Diagnose und Behandlung (Operation, Medikation) und eventuell auftretende Komplikationen). Die Dauer des Krankenhausaufenthaltes, Komplikationen und Mortalität im Krankenhaus von Patienten mit einer orthopädischen Behandlung werden mit den entsprechenden Angaben von Patienten mit einer chirurgischen Behandlung verglichen.

Anhand dieser Ergebnisse sollen die möglichen Unterschiede in der Behandlung von Patienten mit einem Hüfttrauma so herausgestellt werden, dass die Unterschiede in Zukunft minimalisiert werden können. Darüber hinaus soll das Angebot an akuter Hilfe unter Berücksichtigung der gültigen Normen und Vorschriften optimiert und homogenisiert werden.

Zeitraum: Februar - August 2010

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