Traumaregistrierung
Zu den Aufgaben eines Traumazentrums zählt die Implementierung der regionalen Traumaregistrierung. Mit der Traumaregistrierung soll erreicht werden, dass alle Angaben von Patienten, die aufgrund eines Traumas eingeliefert werden oder die an den Folgen des Traumas in der Notaufnahme versterben, erfasst werden. Die Traumazentren haben sich zentral darauf geeinigt, welche Daten von einem Traumapatienten für die Datenbank aufzunehmen sind. Es handelt sich hierbei um eine von der NVT (Nederlandse Vereniging voor Traumatologie/niederländische Vereinigung für Traumatologie) erstellte Datenbank, die auf der ‚Major Trauma Outcome Study (MTOSPlus-dataset)‘ basiert.
Die Registrierung soll Auskünfte darüber erteilen, wie viele Verletzungen auftreten und welches (durchschnittliche) Ausmaß diese Verletzungen haben. Werden langfristig betrachtet erst einmal ausreichend Daten gesammelt, so können die Angaben mit nationalen Daten verglichen werden. Hierdurch können die relativen Ergebnisse der Behandlungen visualisiert werden. Auf regionaler Ebene lassen sich Patientenströme darstellen und kann die Frage beantwortet werden, ob die Traumapatienten innerhalb der notwendigen Zeit in ein Krankenhaus mit der richtigen Ausstattung geliefert und dort fachkundig behandelt werden.
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Traumaregistrierung / Registrierung der Daten
Auf nationaler Ebene hat man sich darauf geeinigt, die Daten gemäß des MTOSPlus-Datensatzes (Mayor Trauma Outcome Studies) zu erfassen. Dieser Datensatz wird benötigt, um weitere Untersuchungen und Forschungen durchführen zu können. Zu diesen Daten gehören Angaben über unter anderem das Unfalldatum sowie die Unfallzeit, die Erfassung der vitalen Parameter, Verletzungsart etc. Neben dem MTOSPlus-Datensatz tragen unsere Traumazentren weitere Daten wie die Anzahl der Luftrettungseinsätze (Rettungshubschrauber) sowie Angaben über den Einsatz des bodengebundenen Mobilen Medizinischen Team (MMT) zusammen.
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